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Bildungsstätte Sommeri: bilden, wohnen, arbeiten.
«Spannung und Entspannung machen das Leben interessant – Ihres auch?» |
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Jahresbericht 2006 |
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| Hier können Sie unseren Jahresbericht für das Jahr 2006 komplett als *.pdf-Datei anschauen (Achtung ca. 1.4 MB Daten, eventuell müssen Sie mit etwas Wartezeit rechnen) | ||
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Bericht 2006 des Präsidenten |
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Jahresbericht 2006 des Präsidenten Verein Bildungsstätte Sommeri und der Präsidenten der Kommissionen In seinem letzten Jahresbericht mit dem Titel «Rückblick des Präsidenten auf 8 Jahre» schreibt mein Vorgänger Ulrich Schmidli im Abschnitt Ausblick: «Auch mein Nachfolger wird keine ruhigen Jahre erleben.» Wahrlich, das Jahr 2006 war geprägt von vielen Herausforderungen und Entwicklungen, ein interessantes und abwechslungsreiches Jahr, das von uns allen einen vollen Einsatz verlangte. Dank dem hohen Engagement aller Beteiligten, seien es die Mitglieder des Vorstandes, die Institutionsleitung mit den Bereichsleiterinnen und dem Bereichsleiter, das Personal sowie alle freiwilligen Helferinnen und Helfer, können wir wiederum von einem erfolgreichen Jahr berichten. Dafür allen, die sich für das Wohl der Menschen mit Behinderung einsetzten, ein herzliches Dankeschön. In Gesprächen mit kantonalen Stellen und Personen im Umfeld der Bildungsstätte Sommeri durfte ich immer wieder lobende Worte über unsere Arbeit im Dienste der Menschen mit Behinderung entgegennehmen. Dies alles sind «Aufsteller», die nicht zuletzt mithalfen, um mit Elan und Zuversicht Wege und Lösungen für neue Problemstellungen zu finden. Die Institution leistet fachlich und inhaltlich Beachtliches auf hohem Niveau. Wir alle dürfen stolz sein auf das gute Funktionieren unserer Bildungsstätte. In meiner kurzen Rede bei meiner Wahl zum Präsidenten erwähnte ich, dass die grösste Herausforderung das Verbinden von agogischem und sozialem Denken sowie wirtschaftlichem Handeln sei. Der Vorstand verstand es zusammen mit der Institutionsleitung diesen nicht immer einfachen Spagat partnerschaftlich zu erarbeiten und zu ausgewogenen Lösungen reifen zu lassen. Ich erinnere Sie daran, was ich mir als Leitgedanke für meine Aufgabe vorgenommen habe. Im Buch «Der kleine Prinz» von Antoine de Saint-Exupéry, schrieb er im Kapitel, wo der Fuchs zum Prinz zurückgekommen ist und sich verabschiedete, folgende Worte: «Adieu», sagte der Fuchs. «Hier ist mein Geheimnis. Es ist ganz einfach: Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar! Die Menschen haben dieseWahrheit vergessen», sagte der Fuchs. «Aber du darfst es nicht vergessen.» Deshalb: Vergessen auch wir diese Wahrheit nicht!In die humanistisch ausgerichtete Managersprache übersetzt heisst es: Menschlich und sozial denken, wirtschaftlich und sozial handeln. Eine grosse Herausforderung für uns alle und wahrlich kein einfaches Unterfangen in unserem technokratisch orientierten Umfeld. |
Die markantesten und spannendsten Ereignisse im Jahr 2006 Präsidentenwechsel Um zu verhindern, dass in der Vereinsführung des Jahres 2007 gleich zwei Ablösungen von Führungspersonen stattfinden (Ablauf Amtszeit des Präsidenten und Pensionierung eines Institutionsleiters), kündigte der Präsident Ulrich Schmidli seinen Rücktritt vorzeitig auf die Mitgliederversammlung im Juni 2006 an. Als sein Nachfolger wurde der seit einem Jahr im Vorstand tätige Jean- Louis Müller als Nachfolger vorgeschlagen und von der Versammlung einstimmig gewählt. Der Gewählte bedankte sich für das Vertrauen und lobte die vorbildliche Amtsführung von Ulrich Schmidli. Vizepräsident Victor Buffoni würdigte, zusammen mit den beiden Institutionsleitern Josef Amrein und Klaus Limberg, die Arbeit des scheidenden Präsidenten auf humorvolle Art und Weise. Ulrich Schmidli war insgesamt neun Jahre im Vorstand, acht davon als Präsident. Seine Amtszeit war geprägt durch verschiedene Umstrukturierungen. Seine humane und gewandte Führung, sein grosses Verantwortungsgefühl, sein offenes Ohr und das grosse Verständnis für die Anliegen der Menschen mit Behinderung und für das Personal können als Merkmale seiner Amtsführung bezeichnet werden. Der Antrag des Vorstandes, ihn als Ehrenmitglied zu wählen, wurde einstimmig angenommen. Konstituierung des Vorstandes, Ergänzung im Vorstand und Erhöhung der Personalvertretung im Vorstand Mit dem Rücktritt des bisherigen Präsidenten, Ulrich Schmidli, wurden die verschiedenen Kommissionen neu konstituiert. An der ausserordentlichen Mitgliederversammlung vom 18. Dezember 2006 wurde Christa Hess, Amriswil, als Ersatz für Ulrich Schmidli, einstimmig in den Vorstand gewählt. Sie war Mitglied der Primarschulbehörde Amriswil und leitete diese während acht Jahren als Präsidentin. Durch den Wunsch des Personals, ihre Vertretung im Vorstand auf drei Personen zu erhöhen, wurde eine Statutenänderung notwendig. Dem Antrag stimmte die Mitgliederversammlung einstimmig zu.
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Organisations-Entwicklungsprozess (OE-Prozess) Mit der Pensionierung von Josef Amrein und dem Ausscheiden aus der Doppelinstitutionsleitung auf den 30. September 2007 war der Zeitpunkt gegeben, die Führungsstruktur zu überdenken. Ab Januar 2006 arbeitete ein Projektteam mit einem externen Berater intensiv am OE-Prozess. Aufgabe des Teams war es unter anderem das bisherige Führungsmodell zu durchleuchten und dem Vorstand Vorschläge von zukünftigen Führungsmodellen zu unterbreiten. Im November 2006 entschied sich der Vorstand auf Antrag des Projektteams und der Institutionsleitung für ein Geschäftsleitungsgremium unter einer Gesamtleitung. Die Geschäftsleitung wird sich wie folgt zusammensetzen: Gesamtleiter mit fünf Geschäftsleitungsmitgliedern mit den Bereichen Bilden, Wohnen, Produktion, Ressourcen und Dienste. Begleitet wird der OE-Prozess durch einen Steuerungsausschuss des Vorstandes bestehend aus Jean-Louis Müller, Bernard Gertsch und Beat Schildknecht sowie den Institutionsleitern Josef Amrein und Klaus Limberg. Während des Organisations-Entwicklungsprojektes informierte Klaus Limberg, dass er sich nach reiflicher Überlegung für die neue Funktion als Gesamtleiter nicht bewerben werde. Der Vorstand hat seine Absichtserklärung mit sehr grossem Bedauern, aber mit Verständnis entgegengenommen. Klaus Limberg wird in Zukunft im Beratungs-, Schulungs- und Ausbildungsbereich tätig sein. Mit seinem fachlichen Wissen steht er der Bildungsstätte bei Bedarf weiterhin zur Verfügung. Ausschreibung Gesamtleitung Für die Vorbereitungen der Stellenausschreibung für die Gesamtleitung, als Ersatz für den im September 2007 in Pension gehenden Institutionsleiter Josef Amrein und für den austretenden Institutionsleiter Klaus Limberg wurde vom Vorstand ein Wahlausschuss mit Jean-Louis Müller, Bernard Gertsch und Beat Schildknecht gebildet. Kredit und Kauf Fabrikgebäude in Hefenhofen In Hefenhofen ergab sich äusserst kurzfristig die Möglichkeit das Fabrikgebäude der Firma Langhans und Schondelmaier zu mieten, mit der Absicht das Gebäude später zu kaufen, dies vorbehältlich der Genehmigung durch die Mitgliederversammlung. Nach intensiven Diskussionen im Vorstand über das schnelle Vorgehen und die Vorbehalte dazu, wurde das Geschäft ohne Gegenstimme genehmigt. Der Kauf wird vom Vorstand einstimmig angenommen und der Mitgliederversammlung empfohlen, dem Kredit von 1,55 Millionen Franken zuzustimmen. Die Versammlung genehmigte den Kauf einstimmig. Der Präsident dankte den Mitgliedern für das Vertrauen. |
Ausbau Produktionsstätte Hefenhofen An einer ausserordentlichen Mitgliederversammlung am 18. Dezember 2006 wurde dem Kreditantrag «Ausbau Hefenhofen» von 955 000 Franken für den ersten dringlichen Teilausbau zugestimmt. Die Grösse der Fabrikhalle, die Aussicht auf weitere Grossaufträge und der steigende Bedarf an geschützten Arbeitsplätzen machen es sinnvoll, einen Ausbau von bis zu 70 Arbeitsplätzen zu planen. Vertreter von Bund und Kanton begutachteten das Projekt vor Ort im positiven Sinne. Personalbefragungen Die Ergebnisse der Umfragen beim Personal dürfen als sehr gut betrachtet werden. Fragen zur Aus- und Weiterbildung, zur Problem- und Konfliktlösung und zur Transparenz in Lohnfragen gab es einige kritische Anmerkungen. Die Institutionsleitung nahm zusammen mit den Bereichsleitungen diese Themen in ihre Zielsetzungen auf. Anlässe Die von der Institutionsleitung und dem Personal organisierten Anlässe wie der Bazar mit Chilbibetrieb, der Adventsmarkt, die Krippenausstellung, die verschiedenen Veranstaltungen im Cafi Sommeri usw. waren beste Öffentlichkeitsarbeit, die Goodwill und Vertrauen für die Bildungsstätte schafften. Allen, die zum guten Gelingen dieser Anlässe beigetragen haben, ein herzliches Dankeschön. Unter der Leitung von Peter Wenk entwickelte sich das Kulturprojekt «Theaterwerkstatt Sommeri» zu einem wahrhaft professionellen Theater für Menschen mit und ohne Behinderung. Ein Resultat daraus sind die Inszenierungen unter dem Namen «COMEDYexpress», die von den beiden Theatermachern Olli Hauenstein und Peter Wenk geleitet werden. Politisches Umfeld Die NFA (Neugestaltung des Finanzausgleichs) stellt die Kantone vor eine Vielzahl von komplexen Aufgaben. Mit ihr soll am 1. Januar 2008 gestartet werden. Die Übergangsregelung dauert bis ins Jahr 2010. Die Gesamtplätze im Kanton Thurgau bleiben gemäss Regierungsrat Bernhard Koch für Menschen mit Behinderung gleich. Jean-Louis Müller, Präsident
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Weitere interessante highlines können Sie im Jahresbericht nachlesen. | |
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