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Bildungsstätte Sommeri: bilden, wohnen, arbeiten.
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Im Jahr 1921 wurde die Strickstube von Isa Stähelin und Anna Schmid
gegründet. Sie bot körperlich behinderten jungen Frauen eine
Möglichkeit ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen.
1924 wurde das Riegelhaus "Holdergarten" gekauft. Der "Holdergarten" war im 18. Jh. vermutlich das erste Dorfschulhaus. Die Kapelle wurde 1947 ausgebaut und restauriert, 1961 nochmals vergrössert. 1978 wurde der "Holdergarten" sanft renoviert und dient noch immer als Aussenwohngruppe. Im Laufe der Jahre wurden am "Holdergarten" nur geringfügige Änderungen vorgenommen. An ihnen lässt sich der Fortschritt zu etwas mehr Komfort ablesen: 1943: Erstellung Hausglocke 1946: Reparatur Kachelofen und Herd 1947: Erwerb Waschmaschine 1951: Erwerb Kühlschrank 1965: Erwerb automatische Waschmaschine |
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Die Strickstube wurde 1927 von Anna Schmid gekauft,
bis 1976 wurde hier gestrickt. 1979 wurde die Liegenschaft veräussert. |
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Vor Einführung des Invalidengesetzes 1959 gab es kaum staatliche
Förderungen und die Institution war auf Eigenleistung und Spenden
angewiesen.
Ab 1959 verbessert sich diese Situation, so dass nun auch vermehrt geistig behinderte Menschen aufgenommen werden konnten. |
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1927 gekauft für geschützte Arbeitsplätze und Stickerei. |
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Die beliebten Ausflüge waren von Beginn an ein fester Bestandteil im Programm. |
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Auf dem Weg zum sonntäglichen Kirchgang, die Gebrechlichen wurden einfach mit dem Leiterwagen befördert. |
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Die Kriegsjahre waren auch für die Strickstube hart. Material und
Lebensmittel wurden knapp. Trotzdem konnte sich die Strickstube dank
grösseren Aufträgen (u.a. 700 Pullover für das Militär) recht gut
durchschlagen.
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Die Schaaner Ordensfrauen, welche ab 1942 in der Leitung mitarbeiteten,
haben die heutige Entwicklung geprägt. Zuerst führten sie nur den
Holdergarten dann auch die Strickstube.
Durch Sr. Brigitta und Sr. Gemma wurde vermehrt textilfachliches und unternehmerisches Denken umgesetzt. Von 1951 bis 1977 wird die Einrichtung ganzheitlich von Ordensfrauen geführt und geniesst einen sehr guten Ruf. |
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Viele Freizeitaktivitäten lockern seit jeher den Alltag auf. |
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Früh erfolgten die ersten Anschaffungen um etwas Mobilität für die
Heimleitung und die BewohnerInnen zu schaffen.
Angefangen mit einem neuen Velo für die Schwestern 1947 gab es bald das Velowapp für Sr. Gemma. 1965 nahm sie Fahrstunden und brauste mit dem Auto umher. |
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1968 entstand ein neuer Name - Bildungsstätte.
1974 begann der Bau des heutigen Heimkomplexes. |
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Das Wohnheim, die Werkstatträume und
die Haushaltungsschule werden 1976 und 1977 bezogen. Ab diesem Zeitpunkt geht die Führungsverantwortung in weltliche Hände. |
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1976 präsentieren sich die Bildungsstättler stolz mit ihrem neuen Firmenbus. |